Was ist Dein Dharma, Baby?

Entdecke mit uns die moderne Interpretation von Dharma und erfahre, wie Du Dein persönliches Dharma findest.

Eine Frage begleitet mich bereits seit ich denken kann. Was ist der Sinn des Lebens? Mein 6-Jähriger Sohn fragte mich das neulich auch ganz casual beim Zimmeraufräumen und war mit meiner Antwort zwar zufrieden aber der Sinn schien sich ihm noch nicht ganz zu erschließen. Ich sagte, dass der Sinn des Lebens darin besteht ihm einen Sinn zu geben. Die Endlosschleife des „Warum…“ erspare ich euch an dieser Stelle, denn sie endete irgendwo im Urknall.

So richtig zufrieden mit einer Antwort auf die Frage aller Fragen bin ich erst seit ich das Buch von Sahara Rose „Discover your Dharma: A Vedic Guide to Finding Your Purpose“ gelesen habe. Zwar wird dort nicht erklärt, warum es überhaupt Materie & Antimaterie gibt, aber durch das Konzept von Dharma kann man sich die Frage zumindest für die persönliche Existenz selbst beantworten.

Dharma ist ein uralter Begriff aus dem Sanskrit. Bei meinen Recherchen ist mir aufgefallen, dass es wirklich viele verschiedene Interpretationen der Bedeutung gibt, je nachdem wen man fragt. Häufig wird Dharma als das universelle Gesetz der Natur verstanden – beispielsweise hat Feuer zum einen das Dharma zu Brennen und zum anderen um etwas zu verbrennen. Sahara Rose definiert Dharma für mich aber sehr eindringlich und leicht verständlich:

„Dharma is your soul’s purpose“

Die Bestimmung Deiner Seele auf dieser Welt, die nur Du auf Deine ganz eigene Art erfüllen kannst. Unser aller Dharma hat aber trotzdem einen gemeinsamen Nenner, nämlich das Bewusstsein der gesamten Menschheit zu erweitern. Das ist deshalb wichtig, weil ein erweitertes Bewusstsein gleichzusetzen ist mit einer höheren Frequenz. In a nutshell: Die niedrigste Frequenz, auf der ein Mensch schwingen kann, ist die Angst, während die höchstmögliche Frequenz die Liebe ist. Bereits Nikola Tesla sagte einst „Wenn du die Geheimnisse des Universums finden willst, denke in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibration.“

Dein Dharma kannst Du Dir nicht schönreden, zurechtlegen oder beeinflussen. Die Seele lässt sich nicht verarschen. Die erste Voraussetzung, um Dein Dharma für Dich zu definieren ist, dass Du zu 100% Deine Wahrheit kennst und weißt, wer Du wirklich bist. Das klingt leichter gesagt als getan. Die meisten von uns wurden bereits als Kinder von ihrer Essenz abgelenkt, sei es durch unsere Eltern, Lehrer oder den gesellschaftlichen Normen. Es gibt aber auch unzählige Beispiele von Menschen, die praktisch ihr Leben lang nichts anderes machen als ihr Dharma zu verkörpern. Wer das Glück hat, dass er sein Dharma früh erkennt und es ausleben darf hat im Gegensatz zu mir nicht die zweifelhafte Ehre, nach seinem Dharma bis weit über die 30 suchen zu müssen. Ich denke da bspw. an ein musikalisches Ausnahmetalent, dass ein Instrument geschenkt bekommt und von da an seinen Weg gehen darf. Dharma hat aber nicht zwangsweise etwas mit einer Karriere zu tun. In der westlichen Welt geht das aber oft Hand in Hand. Unser Dharma kann ich im Laufe des Lebens verändern, wir können also nicht sagen, dass es nur das eine einzige für uns gibt in diesem Leben.

In Ihrem Buch beschreibt Sahara Rose den Weg zur Entdeckung des eigenen Dharmas in 5 Schritten: 

  1. Self-awareness (Selbstbewusstsein)
  2. Self-improvement (Selbstentwicklung)
  3. Awakening (Erwachen)
  4. Higher Consciousness (Höheres Bewusstsein)
  5. Stepping into your Dharma (Verkörperung Deiner Bestimmung)

Woher weißt Du, ob Du Dein Dharma lebst? When you know, you know – denn wenn Du in Deiner Purpose Energy bist, im Einklang mit Deiner eigenen Wahrheit, gibt es nichts mehr zu kämpfen. Du bist in einem Flow aus Leichtigkeit, Glück, Fülle & Frieden. Du folgst Deinem „highest excitement“ 24/7.

Frage Dich: Was sind die Dinge, die Dich wirklich glücklich machen? Was hast Du als Kind besonders gerne gemacht? Worin bist Du richtig gut, ohne dass es Dich Kraft kostet? Welche Dinge, die Du gerne tust, vergehen wie im Flug? 

„Glück ist der Pfad aus Brotkrumen zu Deinem Dharma.“
Sahara Rose

Wer gerne tiefer in das Thema einsteigen möchte und noch mehr darüber erfahren will, wie man sein Dharma verkörpern kann, dem empfehle ich von Herzen das Buch. Fühle Dich nicht demotiviert, wenn Du das Gefühl hast, dass Du viele Themen und Leidenschaften hast und nicht ein Stereotyp a la Mutter Theresa bist. Das Universum hat uns nicht vergessen mit einem Dharma auszustatten. Wir sind alle dazu bestimmt uns auf dem Weg dorthin zu unterstützen. Schließlich ist Dharma kein ferne Feriendestination mit one-way-Ticket, sondern der Weg zu unserer Wahrhaftigkeit, zu jederzeit.

Und um Dich auf diesem Weg zu unterstützen ist ja auch ab jetzt Czary hier 🙂

Love,

Anika

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